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Das richtige Trainingspensum – Jeder von uns hat einmal mit dem Training angefangen – Erinnert ihr euch ?

Man ist voller Motivation, strotzt vor Energie und Umsetzungsideen und plant, als gäbe es kein Morgen – aber eine Ahnung vom richtigen Trainingspensum hat erstmal fast niemand.

 

Aber wieviel Training ist gerade am Anfang empfehlenswert ? Sollte man seine Motivation ausnutzen und jeden Tag alles rausholen was geht ? Sind Ruhezeiten zu beachten ? Gleich mit 150% Einsatz Trainieren ?

 

Was ist das richtige Trainingspensum für Beginner ? Genau zu diesen Fragen möchte ich euch meine Sicht der Dinge gern erläutern.

 

Also wie oben schon geschrieben ist gerade die Motivation und der Antrieb, wenn man neu ins Training einsteigt, groß und man steckt voller Tatendrang.

Also sucht man sich für einen passende Trainings- und Ernährungspläne von Freunden, aus dem Netz oder aus Büchern zusammen, plant alles, schreibt sich alles haargenau auf und will natürlich auch am besten sofort mit allem loslegen.

 

Was an sich ja auch kein Problem darstellt. Nur das richtige Maß für den Anfang ist entscheidend. Besonders wenn man gerade ein blutiger Trainingsanfänger ist.

 

Denn jetzt sofort die Hanteln mit absolut schweren Gewichten zu bestücken, 60 Minuten durchzupowern und am besten noch 45 Minuten Kardio hinterherwerfen ist absolut kein guter Trainingsbeginn.

Warum ?

Der Körper wird von 0 auf 180 geworfen, total überfordert und ihr büßt das in den nächsten 2-3 Tagen mit unbeschreiblichem Muskelkater. Das hält euch 1. vom weiteren Trainieren allein aufgrund der Schmerzen ab und 2. lässt sofort die Motivation sinken.

Der Körper ist übersäuert, schlapp und total ausgelaugt.

Vernünftiger ist es hier die ersten 2-4 Wochen wirklich moderat einzusteigen, 2-4 kleinere Trainings die Woche einzubauen, welche gerade am Anfang nicht länger als 30 Minuten dauern sollten. Auch die Intensität sollte eher erstmal niedrig sein, kleine Gewicht, kleine Wiederholungszahlen. Lieber auf die Ausführung achten und diese in den ersten Wochen perfektionieren, danach könnt ihr ruhig ordentlich Gewicht draufkloppen.

 

Es ist wirklich wichtig erst einmal ein Gefühl für die Übungen zu bekommen, wie die entsprechenden Muskeln mitarbeiten, wie sehr man sich eigentlich auf solch eine Muskel-Kopf-Verbindung konzentrieren muss. Und gerade am Anfang sind 48 Stunden nach einem solchen Training als Pause angebracht. Gerne kann man in dieser Zeit leichtes Kardio machen, aber seinen Muskeln die wohl verdiente Pause gönnen.

 

Genauso verhält es sich mit der Ernährung. Viele beginnende Kraftsportler entscheiden sich für eine Low-Carb-Ernährung. Aber auch hier sollte man nicht von den ganzen Tag Zucker und Nudeln auf plötzlich 0 Kohlenhydrate sich bewegen. Genauso sollte man hier Schritte für Schritte den Zucker reduzieren, Nudeln gegen Vollkorn oder Kartoffeln austauschen, mehr Fleisch, weniger KH-Beilage essen usw. Denn ein sofortiger KH -Entzug schwächt den Körper erstmals extremst, es kommt zum Zuckerentzug und oft auch Begleiterscheinungen wie Kopfschmerzen und Müdigkeit. Dieses bremst natürlich dann auch wieder die Motivation.

 

Denkt auch immer daran, besonders am Anfang eurem Körper ein bisschen zu unterstützen mit zB Whey oder Mineralien-Präparaten, damit er optimal versorgt wird !

 

Also kurz gehalten:

Fangt langsam an beim Training, steigert euch von Woche zu Woche !

Auch bei der Ernährung langsame Schritte vornehmen, eurer Körper wirds euch auf lange Sicht danken !

Muskeln aufbauen geht nicht von Heute auf Morgen, man braucht Zeit, Geduld und auf lange Sicht viel Disziplin. Wer aber die o. g. Regeln befolgt wird den Einstieg in diesen Sport als angenehm und motivierend sehen und die ersten Erfolge lassen dann auch nicht lange auf sich warten 😉