Editor's Rating

Intermittierendes Fasten gibt es als Diät-Form ja schon lange, ist schon tausendfach erprobt und für gut befunden worden.

 

Was ist denn dieses intermittierende Fasten ?

Es ist ein „zeitweises“ Fasten, bei dem Nahrungsenthaltungs-Perioden auf Essens-Perioden folgen. Seit es nun die 5:2 Diät (5 Tage Essen was man mag, 2 Tage Fasten), die 36/12 Diät und und und. Die Formen und Variablen in dieser Ernährungsform sind groß und unterschiedlich.

 

Eine dieser Diät-Formen des intermittierenden Fastens möchte ich euch heute vorstellen.

Die Warrior-Diät.

Die Kämpfer-Diät.

 

Wie genau läuft diese Diät-Form denn ab ?

Es geht darum, auf eine lange Zeit der Nahrungskarenz (20 Stunden), nur vier Stunden am Tag sich richtig satt zu essen (Achtung : Nicht ÜBERESSEN und auch keinen Müll essen!), also vorwiegend an langkettigen KH´s (Vollkorn und Kartoffeln) sowie viel Eiweiß und gesunde Fette. Wichtig ist hier, wirklich innerhalb dieser vier Stunden zu bleiben und diese auch ungefähr jeden Tag zur gleichen Zeit zunehmen.

 

Was soll das bringen ?

Es soll in erster Linie an unser urzeitliches Verhalten in der Ernährung appellieren. Wieso das ? Früher musste man den ganzen Tag aktiv sein, Beeren Sammeln, jagen, Auskundschaften und und und. Da gabs kaum Zeit sich gemütlich hinzusetzen und immer wieder gemütlich zu speisen. Den Tag über jagte man , abends aß man ordentlich, dann ging es schlafen und wieder von vorne. Dieser Rhythmus soll auch heute noch unserem Körper gut tun. Denn das Nahrungs- und auch Zeit-Überangebot macht uns träge, faul und letztendlich auch oft dick.

 

Vorteile und Nachteile dieser Diät-Form:

Als Vorteil ist definitiv die uns sozusagen „artgerechte“ Verhaltensweise beim Essen zu nennen. Man snackt nicht pausenlos daher und nimmt sein Essen auch viel bewusster und genussvoller wahr. Man kann sich satt essen, und zwar so richtig (Aber bitte : ich rate dringend auch hier bei gesunden Lebensmitteln zu bleiben !), der Tag ist klar strukturiert, der Körper erlebt kein Essen-Mittags-Tief und wenn man es lange genug durchhält erhält man sogar einen regelrechten Energieschwung. Das Gewicht geht  runter, das Hautbild kann sich positiv entwickeln, Blutzuckerschwankungen den Tag über sind passé.

 

Als Nachteil ist vor allem der Einstieg zu sehen. Man hat sein ganzes Leben lang , egal ob man will oder nicht, immer eingetrichtert bekommen: „DIE FRÜHSTÜCK IST DIE WICHTIGSTE ZEIT DES TAGES“. Was so aber eben nicht für jeden richtig ist. Jeder Mensch is(s)t nun mal anders. Trotzdem wurde unser Körper darauf getrimmt jeden Morgen Nahrung zu bekommen, ob er will oder nicht. Lässt man dieses Frühstück dann ausfallen, sowie die ganzen Snacks und das Mittagessen, kann einem dies am Anfang sehr sehr schwer fallen. Heißhungerattacken und knurrender Magen ist die Folge. Aber hier heisst es einfach nur : Durchhalten ! Nach schon wenigen Tagen hört der Körper auf seine antrainierenden Signale zu senden und fängt endlich an auf sich selbst zu hören und mit dem zu Arbeiten was da ist. Also wer durchhält wird belohnt. Trotzdem kann man hier nichts beschönigendes zu sagen : Der Anfang ist hart und teilweise auch richtig anstrengend. Aber von nichts kommt nichts, nicht wahr ? 😉

 

Für wen ist es geeignet ?

Intermittierendes Fasten ist eigentlich für jedermann geeignet, egal ob Sportler, Schüler, Vollzeittätiger oder oder oder. Mit ein bisschen Disziplin ist das intermittierende Fasten für absolut jeden geeignet. Du isst gern mal über eine Portion hinaus, willst dich auch mal richtig satt essen können, zumindest einmal am Tag ? Hiermit kein Problem. Du bist eigentlich garkein Frühstücksmensch und isst lieber abends deine kompletten Kalorien ? Du kannst schlecht Essen mit in die Arbeit nehmen ? Für all euch bietet diese Diät-Form immense Vorteile.

 

Auch ist positiv zu erwähnen, dass viele SUPPLEMENTE auf leeren Magen einfach besser und intensiver wirken ! Auch ein Pluspunkt.

 

Auch hier gilt wie bei allen Ernährungs- und Diät-Tipps :

Ausprobieren und auf den eigenen Körper hören ! Denn der weiseste Ratschlag ist für den Müll, wenn er einem einfach nicht gut tut. Hört auf euren Körper, versucht alles mal aus und findet für Euch den besten Weg zur perfekten Ernährungsform !

 

PS: Ich bin gerade mal bei Tag 2 Der Warrior-Diät und habe meine Zeit mittags gelegt,  von 12 bis 16 Uhr, da ich da den meisten Hunger spüre. Abends kann ich leichter verzichten. Bisher fahre ich damit sehr gut und verspüre schon heute den Verlust des Mittagstiefs als wahre Erleichterung ! Mal schauen was noch kommt !